Ambulante Wohngemeinschaften

Zur Vorbereitung auf ein selbständiges Leben bieten wir in einer externen Wohneinheit in unmittelbarer Nähe im Nachbarhaus und in einer Wohneinheit in Süderbrarup zwei ambulante Betreuungsangebot an.

Die pädagogischen Betreuungsleistungen werden von einem Bezugsbetreuer erbracht und beinhalten:

  • Diagnostikgespräche zur Anamnese
  • Regelmäßige Reflexionsgespräche zur gesundheitlichen Situation
  • Erarbeitung von persönlichen Ressourcen
  • Aufbau eines individuellen Netzwerkes
  • Unterstützung in wirtschaftlichen Angelegenheiten/ Umgang mit Geld
  • Assistenz in der Haushaltsführung und Einkaufsplanung
  • Unterstützung bei der fachärztlichen Versorgung/ therapeutischen Versorgung
  • Förderung in der beruflichen Lebensplanung
  • Motivation zur Teilnahme an Freizeitangeboten
   
         
     
 

Die Klienten schließen einen Untermietvertrag mit dem Einrichtungsträger ab.

Die alltagspraktische Versorgung wird in der Regel selbständig erbracht. Die Klienten sind bereit/ in der Lage, in Krisensituationen, den Hilfebedarf zu signalisieren und einzufordern.

Eine Rufbereitschaft am Wochenende oder in der Nacht kann im Einzelfallüber die stationären Hilfen erfolgen und ist individuell zu vereinbaren.

Das pädagogische Betreuungsangebot kann in zwei Intensitäten erfolgen.

Stufe 1 (intensiv)
Die Klienten wohnen in unmittelbarer Nähe der stationären Einrichtung und nehmen am tagesstrukturierenden Angebot und an Gruppenangeboten teil. Hier wird ebenfalls nach dem Modulplan die pädagogische Unterstützung aufgestellt. Die alltagspraktische Versorgung wird in der Regel eigenständig übernommen. Der Bezugsbetreuer begleitet und unterstützt bei der Erreichung der Zielvereinbarungen mit dem Hilfeplaner/ Kostenträger im Rahmen der zusätzlich bewilligten wöchentlichen Fachleistungsstunden.

Stufe 2 (Nachsorge)
Die ambulante Betreuung erfolgt in Form von Fachleistungsstunden. In der Regel wohnen die Klienten der Wohngemeinschaft in Süderbrarup oder in einer eigenen Wohnung.