Orientierungsphase

Die erste Phase nach erfolgter Aufnahme ist die Orientierungsphase.

Der Klient erhält einen Bezugsbetreuer, der unmittelbar nach Aufnahme einen individuellen Förderplanmit dem Klienten erarbeitet. Der Förderplan wird unter Berücksichtigung von erlernten und vorhandenen Fähigkeiten, von vorhandenen und zu reaktivierenden Ressourcen erstellt. Dem Förderplan ist die sozial- und familienbiographische Anamnese vorangestellt. Persönliche Ziele werden formuliert, so wie konkrete Maßnahmeschritte erarbeitet, ausgerichtet am jeweiligen Hilfeplan.

Der Bewohner verpflichtet sich während der Orientierungsphase an verschiedenen Modulen teilzunehmen. Er erhält einen Modulplan, auf dem die Teilnahme an den jeweiligen Modulen von den Mitarbeitern abgezeichnet wird. Der Modulplan ist Bestandteil des Maßnahmeplanes und wir mit dem Kostenträger abgestimmt.

Die Module sind:

  • Diagnostikgesprächemit dem Bezugsbetreuer
  • Wöchentliche Einzelgespräche mit dem Bezugsbetreuer
  • Teilnahme am Gruppenangebot Wochenbeginn
  • Teilnahme am Gruppenangebot Hausversammlung
  • Tägliche Teilnahme an der Beschäftigungstherapie/ Tagesstrukturangeboten
  • Unangemeldete Alkohol-oder Drogentests
  • Regelmäßige fachärztliche Behandlung
  • Planung eines externen Angebotes
  • Erarbeitung eines Anschlussplanes an die Orientierungsphase

Der Klient bekommt weiterhin einen Paten aus dem Kreise der Bewohner an seine Seite gestellt. Der Pate unterstütz tin alltagspraktischen Abläufen und steht für Fragen zur Verfügung, die das gemeinsame Zusammenleben betreffen.

Dauer. ca. 8 - 12 Wochen

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