Allgemeine Stabilisierungsphase

Entscheidet sich der Klient für eine Fortsetzung der Maßnahme in der Einrichtung Wendepunkt, folgt die Stabilisierungsphase.
Die Bezugsbetreuung bleibt bestehen. Gemeinsam mit dem Bezugsbetreuer wird die Teilnahme an den Modulen der Orientierungsphase ausgewertet und ein neuer Modulplan abgestimmt, ebenfalls in Abstimmung mit dem Hilfeplaner/ Kostenträger.

In der Regel wird die Teilnahme an den Modulen der Orientierungsphase fortgesetzt.
Zusätzlich werden individuelle Beschäftigungsmöglichkeitenund Alltagskompetenztrainingserarbeitet.
Hinzukommende Module können somit sein:

  • Wöchentliche Befindlichkeits-und Zielorientierungsgespräche mit dem Bezugsbetreuer.
  • Gruppenangebot „Psychoedukation“
  • Gruppenangebot „Suchtgruppe“
  • Ein externes Angebot Selbsthilfegruppe/ Suchtberatung
  • Alltagskompetenztraining (Einkaufen, Ernährung, Haushaltsführung, etc.)
  • Beschäftigungsmöglichkeiten, gegebenenfalls extern Entschuldung

Schwerpunkte liegen in den Bereichen:

  • Entwicklung und Reaktivierung von persönlichen Ressourcen
  • Kennenlernen von Resilienzfaktoren ( in der Regel durch Genogrammarbeit über mehrere Generationen)
  • Psychoedukation
  • „Notfallkoffer“, “Skills“, Entwicklung von Strategien zur Krisenbewältigung
  • Entwicklung und Teilnahme an externen Sport,- Selbsthilfe- und Interessenangeboten
  • Training von Alltagskompetenzen.
  • Entwicklung eines sozialen, medizinischen, ggf. familiären Netzwerkes.
  • Zielorientierende Gespräche mit dem Bezugsbetreuer

Dauer: ca. 6-12 Monate

<< zurück